Was ist Trading?

Der Day-Trader versucht, von kurzfristigen Auf- und Abwärtschwankungen von Aktien, Währungen (Forex) oder CFDs innerhalb eines einzelnen Tages zu profitieren. Durch das "shorten" (d.h. leer verkaufen) von Aktienpositionen kann man auch an fallenden Kursen zu verdienen. Innerhalb eines einzelnen Tradingtages ergeben sich für den aufmerksamen Day-Trader viele Möglichkeiten.

Intraday Chart XCIT


Im Bild sieht man sehr gut die Möglichkeiten am Intraday-Traden zu verdienen - obwohl XCITs Schlußkurs ziemlich genau dem Eröffnungskurs entspricht ($39.25), konnten Day-Trader durch die große Volatilität (Schwankungsbreite) der Aktie sehr gut verdienen, indem Sie das Papier mehrfach am Tag kaufen und verkaufen.


Daytrader

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Daytrading von daheim

Ob Sie von zu Hause traden oder aus einem Tradingroom bleibt Ihnen überlassen - beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Die Kosten sind in einem Tradingroom meist deutlich höher, dafür haben Sie Kontakt zu Gleichgesinnten. Leider haben viele Tradingcenter in Deutschland schnell wieder geschlossen.

Tradingroom

Einfluß des Internets
In Kombination mit dem Internet eröffnen sich insbesondere im Aktienbereich vollkommen neue und dynamische Märkte. Die deutschen Discount-Broker ermöglichen den Kunden Aktien über das Internet zu kaufen oder zu verkaufen. Viele Broker bieten über das Internet umfassende Lösungen und damit Zugang zu allen wichtigen nationalen und internationalen Börsenplätzen in Echtzeit (Realtime), d.h. es ist dem Internetnutzer möglich, analog zu den professioniellen Wertpapiertradern sekundengenau zu handeln.

Kosten
Von nicht geringer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Höhe der Transaktionskosten. Amerikanische Anbieter begnügen sich meist mit 2 bis 5 US Dollar Pauschalen für einen Trade. Bei deutschen Kreditinstituten fällt dagegen Provision bei der Abwicklung eines Kauf- oder Verkaufsauftrags an deutschen Märkten an. Je nach Auftragsvolumen bedeutet das für den Kunden einen erheblichen Preisunterschied.

Risiken
Das Day-Trading bietet überproportionale Gewinnchancen, aber auch die Risiken sind deutlich höher als bei der konventionellen Geldanlage. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, das ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich ist, insbesondere wenn Sie sich nicht an einige der grundlegenden Regeln halten. Day-Trading ist sicherlich nicht für jeden geeignet.

Persönliche Einstellung
Jeder, der das Day-Trading als eine Möglichkeit sieht, um schnell und mühelos reich zu werden wird früher oder später anfangen zu zocken anstatt zu traden - dies ist ein sicherer Weg in den Ruin.
Sie sollten sich darüber im klaren sein, dass Day-Trading eine Arbeit wie jede andere sein kann. Selbst wenn Sie sich intensiv mit der Materie beschäftigen werden Sie eine ganze Weile benötigen, um wirklich zu verstehen wie das Geschäft funktioniert. Sobald Sie es als "zocken" und als grosses Roulettespiel sehen sollten Sie Ihr Konto auflösen und das Geld lieber sparen. Aber mit Geduld und Fleiss kann fast jeder Daytrading lernen.


Diese schnellen Trades erfordern ganz andere Strategien als das klassische "Buy & Hold". Der Trader analysiert keine Bilanzen, besucht keine Hauptversammlungen oder studiert Geschäftsberichte. Das Trading ist sehr technisch orientiert, es wird nach Bewegung gesucht. Idealerweise hält man keine Positionen über Nacht und minimiert so das Risiko.

Das klingt alles sehr gut, aber warum gehen dann 80-90% aller Daytrader pleite? Es gibt sicher viele Gründe, aber einige hört man immer wieder von gescheiterten Tradern:

  • Mangelndes Fachwissen: Am Anfang sieht Trading so einfach aus, ein Mausklick und das Papier ist gekauft. Wenn es steigt macht man Geld, das kann doch jeder. Schnell kommt die Ernüchterung, mit fallendem Kontostand wird dem Trader klar, wie wenig er über die Mechanik des Marktes und über Tradingstrategien weiß. Wie jeder Beruf erfordert auch das Trading eine Ausbildung und eine Lernzeit.
  • Mangelndes Kapital: Durch die hohen Hebel, die von einigen Brokern angeboten werden, lassen sich viele Anfänger zu dem Trugschluß verleiten, dass man von 10.000 Euro oder weniger Tradingkapital bequem leben kann. Deswegen gehen sie hohe Risiken ein, um ihr benötigtes monatliches Einkommen zu schaffen. Das ist ein sicherer Weg in den Ruin.
  • Mangelnde Disziplin: Das ist wohl der Grund Nummer 1 für das Scheitern von Tradern. Viele versuchen nach Verlusten "ihr" Geld wiederzubekommen, erhöhen ihre Einsätze und kommen vom traden zum wilden Zocken an den Märkten.
  • Kein Tradingplan: Würden Sie viele Tausend Euro in eine Firma investieren, die keinen Businessplan hat? Warum gehen dann viele Trader davon aus, dass sowas vollkommen überflüssig ist? Ein Tradingplan listet alle Strategien für Vorkommnisse am Markt auf und definiert Ihre Risiko- und Moneymanagementstrategie. Viele Trader sparen sich diese Mühe und lassen den Tradingplan weg, mit oft katatrophalen Folgen. Ein altes Tradersprichwort sagt: "Fail to plan and you plan to fail".

Nun die gute Nachricht: Es ist möglich, alle diese Punkte zu überwinden und profitabel zu traden. Geben Sie nicht auf, beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen, den Strategien und den aktuellen Entwicklungen. Sehen Sie das Trading nicht als Glücksspiel, sondern als Beruf. Der erste Schitt dazu ist die Erstellung eines Tradingplans. Viel Erfolg!


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