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Das Ende der Langfristanlage?

Buy & Hold oder Buy & Die?

Lange Zeit galten Langfristanlagen in DOW oder DAX Aktien als sicher. Selbst bei Rückgängen des Marktes konnte man durch abwarten relativ schnell wieder in die Gewinnzone kommen. Dies nennt man "Buy & Hold". Diese Regel gilt nicht mehr: Wer im Jahr 2000 Aktien gekauft hat, ist 11 Jahre später sogar im Minus.

Die Bankenkrise 2008 und die Eurokrise 2011 haben bei schlechtem Einstiegszeitpunkt auch zu massiven Verlusten in Langfristdepots geführt. Die Stimmung der Anleger am Markt gleicht einem pubertierenden Jugendlichen, zwischen "zu Tode betrübt" und "himmelhoch jauchzend" scheint es nicht mehr viel zu geben. Täglich erreichen uns neue Horror Meldungen aus Griechenland oder anderen angeschlagenen Euro Ländern. Die Medien, insbesondere die Boulevard Presse, befeuert diese Stimmung noch zusätzlich.

 

Swingtrading oder Day-Trading als Lösung?

All dies spricht für kurzfristigere Anlagen. Wer seine Anlagen intraday betrachtet braucht starke Nerven, die Schwankungsbreite des Marktes (Volatilität) ist beachtlich. Einfach blind Aktien kaufen und hoffen, daß man diese wenige Tage später gut wieder verkaufen kann, führt nicht zum Erfolg. Ob es nun der Handelsstil „Swingtrading“ (Haltedauer mehrere Tage) oder Day-Trading (Haltedauer nur innerhalb eines Tages) ist, ohne eine Vorbereitungs- und Lernphase werden Sie nur Geld verlieren.

 Day-Trading ist nicht für jeden geeignet. Nur wer diszipliniert und strukturiert vorgeht und den Handel nicht als Glücksspiel sieht, wird auf Dauer Geld verdienen.

 Gerade für volatile Marktphasen gilt: Streng auf Risikolimits achten, Positionsgrößen vorher bestimmen, niemals zu viel riskieren und an eigenen Trading Fehler arbeiten.