Interview mit Herrn Astolf Rittmeyer

Astolf Rittmeyer ist technischer Analyst bei der Index-Handelsgesellschaft Agentur Düsseldorf. In seiner 18-jährigen Laufbahn war er Chefhändler bei Sucden Financial Deutschland und in den 90er Jahren unter anderem Leiter des Investoren Centers der Systracom Bank AG sowie verantwortlicher Seminarleiter für Technische Analyse.

Schwerpunkt seiner Arbeit sind Devisen und Märkte wie DAX, Standard & Poors, Staatsanleihen, einzelne Rohstoffe wie Basis- und Edelmetalle (z.B. Gold und Silber) sowie der Energiesektor (z.B. Erdgas und Öl).

Was für ein Art Trader sind Sie?
Ich bin ein rein Technischer Analyst und beschäftige mich bei meiner Arbeit ausschließlich mit hochliquiden Futures-Märkten wie Rohstoffe, Aktienindizes sowie Edelmetalle bis hin zu den Staatsanleihen. Aber den Schwerpunkt lege ich ganz klar in den Bereich Devisen und hier ausschließlich in die „Majors“, also ausschließlich Währungen gegenüber dem US-Dollar und keine sogenannten „Cross-Rates“.

Wie sieht Ihr Handelsansatz aus?
Meine Analysen basieren auf rein klassischen Chartformationen. Meine Arbeit sieht meist so aus, dass ich unterschiedliche Märkte mit unterschiedlichen Zeitparametern von Wochen-, Tages- bis hin zu 1-Stunden und sogar 30-Minuten-Chart analysiere, bis ich auf konkrete und immer wieder auftretende Chartmuster stoße. Dabei treffe ich meine Investmententscheidungen ausschließlich auf Grund von klassischen Chartbildern. In meiner langjährigen Tradingerfahrung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Einsatz von technischen Indikatoren überflüssig ist. Allenfalls binde ich bei manchen Analysen das Volumen als einzigen Indikator mit ein. Meine Chartanalysen, die man auch in meinem Blog mitverfolgen kann, zielen auf kurzfristige Schwankungen der Märkte ab. Prognosen über einen längeren Zeitraum wie etwa mehrer Monate, halte ich in der momentanen Situation für „zu spekulativ“. Vielmehr interessiert mich die Psychologie der Märkte im kurzfristigen Bereich, die sich im Chart wunderbar ablesen lässt. Das gilt heute genauso wie früher und wird auch in Zukunft Bestand haben.

Wie kann man sich näher über Ihre Arbeit und Ihren Handel informieren?
Mit meinem Team halte ich hin und wieder Seminare mit den Titel: "Managed Accounts - Das krisensichere Investment". Dort zeigen wir den Teilnehmern auf, welche Vorteile ein verwaltetes Börseneinzelkonto gegenüber anderen Anlageformen wie zum Beispiel Aktien- oder Hedgefonds bietet und warum wir unsere Performance ausschließlich mit Futures erwirtschaften. Auf nicht börsenregulierte Finanzprodukte verzichten wir gänzlich. Grundlage für die positive Performance ist natürlich eine profitable Handelsstrategie. Deshalb gehe ich darauf ein, was in der augenblicklichen Zeit, die von historisch hoher Volatilität und Unsicherheit geprägt ist, am besten zu tun ist – egal ob jemand selbst handelt oder eine professionelle Vermögensverwaltung in Anspruch nehmen möchte. Auch werden die wichtigsten Basisvoraussetzungen für den Handel erklärt und an konkreten Chartbeispielen, wie man im aktiven Trading dauerhaft besteht, veranschaulicht. Kapital- und Risikomanagement spielen dabei natürlich eine wesentliche Rolle. Wer sich ein Bild von unserer Performance machen möchte, der kann sich im Trading Blog über jeden einzelnen Trade informieren.

Was kann der Besucher bei einem Ihrer Seminare lernen?
An erster stelle erklären wir den Seminarteilnehmern, wie sie von unserer Strategie persönlich profitieren können und wie einfach es ist, ein Managed Account zu eröffnen. Gleichzeitig wollen wir vermitteln, worauf es an der Börse wirklich ankommt! Gerade das Jahr 2008 hat uns gezeigt, dass Streuung in long-only Produkten wie Aktien oder Fonds nicht die optimalen Ergebnisse liefert. Die Beimischung von konjunkturunabhängigen Produkten wie z.B. Managed Futures ist mittlerweile ein "Muss“ in jedem Investmentportfolio. Vielen Anlegern ist dies zwar bewusst, aber sie wissen nicht, wie sie es umsetzen sollen und fangen an selbst zu handeln. Ein Scheitern ist dabei natürlich fast vorprogrammiert. Ich zeige einige Regeln auf, die jeder beherzigen muss, wenn er auf Dauer erfolgreich handeln möchte.

Mir ist in zahlreichen Gesprächen auf Finanzveranstaltungen und Messen und Seminaren aufgefallen, dass viele Anleger die Möglichkeit, Geld in einem Managed Account verwalten zu lassen, nicht ausreichend kennen. Dabei bietet das Managed Account dem Investor eine optimale Ergänzung zum Eigenhandel und ist darüber hinaus auch noch hoch transparent.

Haben Sie zum Schluss noch ein paar Tipps, wie man zum dauerhaft erfolgreichen Trader werden kann?
Stetige Disziplin und ein gesundes Risiko- und Kapitalmanagement sind für den Handel unabdingbar. Zum jeweiligen Marktumfeld gehört das richtige Instrument. Die sicherlich weiterhin anhaltende und zugleich sehr hohe Volatilität erfordert immer mehr die professionelle Hand, um den derzeitigen und vor allem den zukünftigen Handel an den Börsenmärkten positiv zu gestalten. Wer die Chartmuster richtig erkennt und die dahinter befindliche Psychologie versteht, wird langfristig erfolgreich an der Börse sein.


Handeln Sie deutsche Aktien für nur 0.1% Provision!
Beispiel: 200 Lufthansa kosten nur 4€ Gebühren!

Mehr Informationen zu diesem Angebot